In dieser ersten Ausgabe der Seniorenwoche möchten wir von SPC genau diesen Personen praktische Tipps und Empfehlungen geben, damit sie alle Vorteile, die das Internet und neue Technologien bieten, optimal nutzen können. Und damit Nutzer, die weniger vertraut mit der Nutzung des „Netzes der Netze“ sind, sich ohne Angst der digitalen Welt nähern können, haben wir diese Vorschläge erarbeitet, mit denen sie sicher ins Internet eintauchen können. Wenn du einer dieser Nutzer bist, dann pass gut auf, was wir dir zu sagen haben.

1.- Überprüfe, ob Play Protect aktiviert ist: Die Smartphones, die mit dem Betriebssystem Android arbeiten, verfügen über diese Funktion, die wie eine Art Antivirus arbeitet und hilft, das Gerät vor möglicher Malware zu schützen. Dafür musst du sicherstellen, dass sie in der Play Store aktiviert ist. Gehe einfach in die Optionen deines Profils, dort findest du Play Protect. In diesem Untermenü kannst du überprüfen, welche Optionen aktiviert sind und ob kürzlich schädliche Anwendungen gefunden wurden oder nicht.
2.- Lade keine Dateien aus unbekannter Quelle herunter: Wenn du neue Apps installieren möchtest, mach das immer über den Google Play Store. Die Play Store gibt dir die Sicherheit, dass alle Programme, die du von hier herunterlädst, ungefährlich für dein Telefon sind. Was Downloads von Webseiten betrifft, vermeide am besten den Download, wenn es sich nicht um eine völlig vertrauenswürdige Seite handelt. Dasselbe gilt für Dateien, die dir von einer unbekannten Person oder Firma geschickt werden – lade niemals Anhänge herunter, deren Herkunft du nicht vollständig sicher bist.

3.- Aktiviere das sichere Surfen im Browser deines Smartphones: Der am weitesten verbreitete Browser ist Google Chrome, daher konzentrieren wir uns auf diesen. Er bietet verschiedene Schutzstufen beim Surfen auf Webseiten: kein Schutz, Standard-Schutz und erweiterter Schutz. Für sicheres Surfen solltest du mindestens den Standard-Schutz aktivieren, den du unter „Datenschutz und Sicherheit“ in den Browsereinstellungen findest. Dort kannst du unter „Sicheres Surfen“ die gewünschte Sicherheitsstufe auswählen.
4.- Gib keine Bankdaten am Telefon weiter: Auch wenn du einen Anruf erhältst, bei dem behauptet wird, es sei deine Bank, darfst du niemals deine PIN, deine TAN-Liste oder andere Daten per E-Mail, SMS, Anruf oder WhatsApp-Nachricht weitergeben. Bedenke, dass diese Daten geheim sind und deine Bank sie niemals von dir verlangen wird. Höchstens kann der Kundenservice dich nach einem Teil der Nummern fragen.
5.- Vorsicht bei öffentlichen Netzwerken: Wenn du dich mit einem öffentlichen oder offenen WLAN verbunden hast, auf das jeder Zugriff hat, zum Beispiel in einem Hotel oder Café, empfehlen wir dir, keine privaten oder sensiblen Aktionen im Internet durchzuführen. Damit sind alle Aktionen gemeint, bei denen persönliche Daten geteilt werden könnten. Solche gemeinsam genutzten Netzwerke, auf die viele Menschen Zugriff haben, sind viel leichter zu hacken.