Vor kaum drei Monaten kündigte Elon Musk, der große Magnat südafrikanischer Herkunft, mit großem Tamtam an, dass... Kauf von TwitterDieses soziale Netzwerk war schon seit einiger Zeit sein bevorzugter Kommunikationskanal. Tatsächlich erinnern wir uns, dass er hier bereits sein Interesse bekundet hatte, die Kontrolle über die Plattform zu übernehmen.
Als er kurz davor war, zog er sich aus eigenem Entschluss vom Kauf zurück. Wie zu erwarten war, kam das bei den Leuten des sozialen Netzwerks mit dem blauen Vogel nicht gut an. Es ging um die nicht unerhebliche Summe von 44 Milliarden Dollar, die sicherlich auch Twitter sehr gelegen käme.

Elons Rückzug aus dem „Spiel“ bedeutete eine Entschädigung von 1 Milliarde Dollar an Twitter, was offenbar für das soziale Netzwerk nicht ausreichte. Nach der Ankündigung reichte das Unternehmen sofort Klage ein und zeigte damit deutlich, wie sehr es die List des Tesla-Besitzers getroffen hat.
Der Milliardär behauptete seinerseits, dass das Technologieunternehmen in den Verhandlungen irreführende Informationen über die Anzahl der gefälschten Konten im Netzwerk gegeben habe. Twitter gibt an, dass weniger als 5 % seiner Profile gefälscht sind; eine Realität, die laut Elon weit von der Wahrheit entfernt ist. Der Unternehmer sagt, er habe diese Informationen mehrfach angefordert, ohne dass das Technologieunternehmen sie ihm zur Verfügung gestellt habe. Nun, mit der von Twitter gegen den Magnaten eingereichten Klage, hofft er, Zugang zu diesen Dokumenten zu erhalten und beweisen zu können, dass das soziale Netzwerk mehr gefälschte Profile hat, als angegeben.
Aber hinter der letzten Aktion des Multibesitzers von Unternehmen und Immobilien steckt noch mehr, denn es scheint weitere Hinweise auf den Rückzieher von Musk zu geben. Twitter hatte zwei hochrangige Führungskräfte entlassen und die Größe seiner Talentakquise-Abteilung reduziert. Hinzu kommt ein Einstellungsstopp und der freiwillige Austritt von drei weiteren Führungskräften. Elon sagt, er habe all diesen Manövern nicht zugestimmt.
Nach Analyse beider Positionen deutet alles darauf hin, dass das Gesetz Twitter begünstigen und Elon zur Durchführung der Transaktion auf Grundlage der Doktrin der „konkreten Erfüllung“ verpflichten würde.
Elon Musk hat bereits die Kontrolle über Twitter
Kurz nach Elons Ankündigung, den Kaufvertrag für Twitter zu kündigen, fiel das Unternehmen an der Börse um 6 % und der Aktienkurs lag bei 34,58 €.

Für diejenigen, die sich nicht erinnern: Die Plattform verzeichnete im April eine Gegenbewegung, als Elon Musk den Kauf von 9 % des Unternehmens ankündigte. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Twitter-Aktien um 25 % ihres Wertes.
Das zeigt den großen Einfluss, den der Magnat hat und den er mit nur einem Wort nach Belieben bewegen kann. Wie wird diese ganze Geschichte enden? Man muss die nächsten Folgen genau im Auge behalten. Wir sind süchtig danach, und du?
