Die besten olympischen Sportler der Geschichte
Nur einige der Tausenden von Teilnehmern dieser Spiele haben es geschafft, zu den besten olympischen Sportlern der Geschichte zu werden.
Alle vier Jahre findet das wichtigste Sportereignis der Welt statt: die Olympischen Spiele. Dort treten Sportler aus allen Ländern der Welt in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, um die Besten ihrer Kategorie zu werden. Im Laufe der Geschichte haben viele Athleten an ihnen teilgenommen, doch nur einige konnten zu den besten olympischen Sportlern der Geschichte werden.
Die Sportler bei den modernen Olympischen Spielen
Die modernen Olympischen Spiele fanden erstmals 1896 in der Stadt Athen statt und werden seitdem alle 4 Jahre an verschiedenen Orten weltweit ausgetragen. Diese Spiele haben ihren Ursprung in den antiken Spielen und Sportveranstaltungen, die zu Ehren der Götter in den verschiedenen Heiligtümern der griechischen Poleis abgehalten wurden. Die Spiele im Heiligtum von Olympia, die dem Gott Zeus gewidmet waren, gehörten zu den bekanntesten und gaben den heutigen Wettkämpfen ihren Namen.
Im Laufe von fast zwei Jahrhunderten haben viele Männer und Frauen mit dem Ziel teilgenommen, Medaillen in den verschiedenen Kategorien zu gewinnen, doch nur einige wurden aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten als die besten olympischen Sportler der Geschichte eingestuft. Ende 2016, nach den Spielen in Rio de Janeiro, wurde der Schwimmer Michael Phelps aufgrund seiner Erfolge und der im Verlauf seiner Karriere gebrochenen Rekorde als der beste olympische Sportler aller Zeiten angesehen.
Die besten olympischen Sportler der Geschichte
Das Magazin Sport Illustrated, eines der bekanntesten im Sportbereich, verlieh vor zwei Jahren die Auszeichnung für den besten olympischen Sportler aller Zeiten an den Amerikaner Michael Phelps. Diese Auszeichnung basierte auf den damals 28 gewonnenen Medaillen des Schwimmers, von denen 23 Gold waren. Bei den letzten Olympischen Spielen (Rio 2016) gewann er 5 Gold- und eine Silbermedaille.
- Mark Andrew Spitz: Ebenfalls in der Schwimmkategorie finden wir diesen US-Amerikaner, der bis 2008 den Rekord für die meisten Goldmedaillen bei ein und denselben Spielen hielt, bis Phelps ihm den Rekord abnahm. Er gewann insgesamt 7 Goldmedaillen bei den Spielen in München 1972. Außerdem ist er dafür bekannt, bei jeder seiner Medaillen den Weltrekord gebrochen zu haben. Er nahm nur an diesen Spielen teil und beendete seine Karriere mit 22 Jahren.
- Larisa Latynina: Sie gilt als eine der besten Turnerinnen der Welt. Die Ukrainerin gewann 18 Medaillen bei 4 Olympischen Spielen. Ihr Debüt gab sie 1956 bei den Spielen in Melbourne im Alter von 21 Jahren, verheiratet und mit drei Kindern – ein Meilenstein für Frauen und den Sport in jener Zeit. Sie beendete ihre Karriere 1964 bei den Olympischen Spielen in Tokio.
- Nadia Comaneci: Im Anschluss an das Vermächtnis von Latynina gilt die Rumänin als eine der besten Turnerinnen des 20. Jahrhunderts, da zuvor niemand in der Geschichte bei Olympischen Spielen eine perfekte 10 erzielte. Ihre Medaillenausbeute umfasst 5 Gold- und 3 Silbermedaillen bei Olympischen Spielen.
- Usain Bolt: Der jamaikanische Leichtathlet hält die Weltrekorde über 100 und 200 Meter und besitzt 6 olympische Goldmedaillen.
- Jesse Owens: Er nahm nur an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teil, bei denen er 4 Goldmedaillen in den Disziplinen 100 Meter, 200 Meter, Weitsprung und Staffel gewann. Seine Rekorde wurden später von Carl Lewis übertroffen, der den Spitznamen „Sohn des Windes“ trug und in 12 Jahren 10 Goldmedaillen gewann. Er beendete seine Karriere bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta.