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Was ist Bildungsrobotik?

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Was ist Bildungsrobotik?

Spaß und Lernen, alles in einem!

Bildungsrobotik ist ein interdisziplinäres Lehrsystem, das Wissen aus verschiedenen wissenschaftlichen und kreativen Bereichen integriert.

Die Europäische Kommission betrachtet Programmieren als eine grundlegende Tätigkeit für die Entwicklung von Gesellschaft und Technologie im 21. Jahrhundert. Aufgrund des Mangels an Kenntnissen und fehlender Fachkräfte in diesem Bereich schätzt sie, dass im Jahr 2020 in Europa etwa 825.000 Stellen unbesetzt bleiben werden. Daher wird die Nachfrage nach diesen Fachkräften in den kommenden Jahren sehr hoch sein, doch die Bildungssysteme scheinen nicht auf diese Disziplin ausgerichtet zu sein. In den letzten Jahren hat sich diese Sichtweise zu ändern begonnen, und immer mehr Schulen bieten ihren Schülern Fächer der Bildungsrobotik an.

Was ist Bildungsrobotik?

Es handelt sich um ein interdisziplinäres Lehrsystem. Obwohl die meisten Grund- und Sekundarschüler unseres Landes Informatik als attraktive Berufsperspektive sehen, entscheiden sich viele nicht dafür, da die Ausbildung vor der Universität nicht auf diese Arbeitsplätze ausgerichtet ist.

Dieses neue Lehrsystem wird bereits an einigen spanischen Schulen angeboten und soll bei Kindern die Fähigkeiten fördern, die der neue Arbeitsmarkt verlangt: Führungskompetenz, Teamarbeit, Unternehmergeist und erfahrungsbasiertes Lernen.

Das erfahrungsbasierte Lernen beruht auf Versuch und Irrtum und darauf, daraus zu lernen. So wird die Frustrationstoleranz der Kinder gefördert sowie ihre Problemlösungsfähigkeit und das abstrakte Denken gestärkt.

Multidisziplinäres System

In dieser Methode werden verschiedene Wissensbereiche vermischt, die mit den Fächern des aktuellen Bildungssystems zusammenhängen. So erwirbt das Kind in der Bildungsrobotik Kenntnisse in Naturwissenschaften, Technik und Mathematik. Die Lernform ist viel spielerischer und ermöglicht verschiedene Lösungsansätze für ein und dasselbe Problem. Dieses System ist auch unter der englischen Abkürzung STEM (Science, Technology, Engineering and Mathematics) bekannt. Es werden jedoch nicht nur diese Wissensbereiche bearbeitet.

Für die Präsentation ihrer Projekte sind Sprachgebrauch und mündlicher Ausdruck sehr wichtig, ebenso wie die Entwicklung der kreativen und gestalterischen Fähigkeiten, um den Roboter zu bauen und ihm die Funktionalität zu verleihen, für die er geschaffen wurde.

Programmieren für alle Altersgruppen

Es handelt sich um ein Programm, das sich an alle Altersgruppen anpassen lässt. Anfangs können die Kleinsten Roboter entwickeln, die einfachen Befehlen folgen, und nach und nach das Niveau steigern, um immer komplexere Probleme lösen zu können.

Die Kinder sind in den gesamten Entstehungsprozess eingebunden und müssen im Team arbeiten, damit das Projekt gelingt. Ihnen wird ein Problem gestellt, das sie lösen müssen, und sie suchen die bestmögliche Lösung. Ihr Projekt besteht darin, einen Roboter zu entwickeln (den sie selbst bauen müssen), der die Befehle ausführt, für die er programmiert wurde.

Hier kommt das Programmieren ins Spiel: Es geht darum, die Logik der Informatikprogrammierung anzuwenden und die Anweisungen richtig zu verstehen. Die Schüler lernen Programmieren und übertragen es auf die bestmögliche Weise auf den von ihnen erstellten Roboter.

Problemlösung und Förderung von Fähigkeiten

Schon von klein auf begegnen sie der Problemlösung als etwas Natürliches. Der Lehrer stellt ein Problem, und die Schüler müssen es durch die Integration der wissenschaftlichen und kreativen Wissensbereiche lösen, um einen funktionierenden Prototyp zu bauen.

Außerdem wird gefördert, dass die Kinder unternehmerisch denken und eigene Lösungen für jedes Problem entwickeln und vor allem lernen, dass es nicht nur eine einzige Antwort oder eine einzige Art gibt, Dinge bei einer Schwierigkeit zu bewältigen.

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