Am kommenden 2. Mai wird der Internationale Tag gegen Mobbing gefeiert. Von SPC, dem spanischen Technologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Unterhaltungselektronik spezialisiert hat, wurde ein Zehn-Punkte-Plan mit nützlichen Tipps erstellt, damit das Smartphone, das am häufigsten von Jugendlichen genutzte Gerät, zu einem Verbündeten bei der Erkennung und Bekämpfung von Mobbing gegenüber Minderjährigen wird.
Cybermobbing ist eine Bedrohung für unsere Minderjährigen, die durch die Technologie selbst bekämpft werden kann. In diesem Sinne hat SPC, das spanische Technologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Unterhaltungselektronik spezialisiert hat, einen Zehn-Punkte-Plan mit Tipps zur Vermeidung von Mobbing und Cybermobbing dank des Smartphones und einer richtigen Beratung durch Eltern und Lehrkräfte erstellt. Das Ziel: Dass sich der Minderjährige in den sozialen Netzwerken wohlfühlt und potenzielle Gefahren durch falsche Nutzung erkennt, um sie so vermeiden zu können.
I - Die Bedeutung des Schutzes persönlicher Daten
Beliebte soziale Netzwerke unter Jugendlichen wie Instagram und TikTok sind für sie ein Anreiz, persönliche Daten auf diesen Plattformen mit unbekannten Personen zu teilen. Zum Glück können wir als Eltern über die Kindersicherung des Smartphones oder durch Drittanbieter-Apps den Zugang zu bestimmten Webseiten einschränken, die Kontaktlisten kontrollieren oder die Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen dieser sozialen Netzwerke konfigurieren. Im Extremfall können wir sogar direkt vom Smartphone aus melden, wenn wir eine Verletzung des Rechts auf Privatsphäre feststellen, etwa wenn jemand kompromittierende Informationen über den Minderjährigen geteilt hat.
II - Netiquette: Erziehung in sozialen Netzwerken
Der Begriff Netiquette bezieht sich auf Höflichkeits- und Verhaltensregeln im Internet und in sozialen Netzwerken. Sie erleichtern die Freundlichkeit und Interaktion zwischen den Nutzern. Bei Jugendlichen ist es wichtig, sie darin zu schulen: Sie sollten gute Umgangsformen, Respekt gegenüber anderen Nutzern und Höflichkeit in all ihren Kommunikationen zeigen und sowohl ihre eigene als auch die Privatsphäre anderer schützen.
III - Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Smartphone
Richtig verstanden und genutzt ist das Smartphone der beste Verbündete, um Mobbing- und Cybermobbing-Situationen zu erkennen und zu bekämpfen. Minderjährige sollten jedoch von einem Erwachsenen begleitet werden, besonders am Anfang, um Ratschläge für einen verantwortungsvollen Umgang zu erhalten. So kann das Handy mit Hilfe von Apps, Verhaltenskodizes und klaren Nutzungsregeln zu einem Werkzeug werden, um Missbrauch zu verhindern und nicht selbst Opfer davon zu werden (durch Nachrichten, Anrufe, Beiträge in sozialen Netzwerken usw.)...
IV – Persönliche Informationen und Passwörter nicht teilen
In sozialen Netzwerken gibt es keine Barrieren für Informationen. Auch wenn man einen Kommentar löscht, kann ein anderer Nutzer ihn bereits gespeichert und in demselben Netzwerk oder über eine Messenger-App geteilt haben. Eine Grundregel lautet, dass Passwörter für Konten und Profile nur dem Minderjährigen und höchstens den Eltern bekannt sein sollten, wenn dies innerhalb der Familie so entschieden wurde. Sie dürfen mit niemand anderem geteilt werden.
V - Bilder, Videos von Dritten und Gespräche mit anderen sind privat
Wenn ein Minderjähriger einen anderen in einem Beitrag in sozialen Netzwerken markiert oder Bilder bzw. Videos zusammen mit einem anderen Nutzer teilt, muss er vorher um Erlaubnis bitten, diese in sozialen Netzwerken und Instant-Messaging-Diensten zu veröffentlichen. Tags sollten beim Teilen von Inhalten dazu dienen, etwas Freundliches mitzuteilen, niemals um die markierte Person zu beleidigen oder zu demütigen. Man sollte immer sehr vorsichtig sein, wenn man die eigene oder die Privatsphäre anderer zeigt, sei es durch Fotos, Videos oder private Gespräche mit Dritten, und sicherstellen, dass die betreffende Person mit der Veröffentlichung einverstanden ist.
VI - Ein Fremder bleibt auch in den Netzwerken ein Fremder
Wenn Minderjährige soziale Netzwerke nutzen, können sie von der Vielzahl an Freundschafts- und Follower-Anfragen überrascht sein und diese fälschlicherweise als Zeichen von Beliebtheit interpretieren. Das kann eine Schwachstelle für Fremde mit schlechten Absichten sein, die Zugang zu ihren Informationen suchen. Daher sollte der Minderjährige wissen, dass er Freundschaftsanfragen ignorieren, ablehnen oder auf später verschieben kann und nicht verärgert sein muss, wenn seine eigenen Freundschaftsanfragen nicht angenommen werden.
VII - Wie man Falschmeldungen erkennt
Erwachsene wissen bereits, dass das Internet und vor allem soziale Netzwerke ideale Werkzeuge für Verbreiter von Falschmeldungen und Fake News sind. Das ist etwas, das Minderjährige oft nicht wissen und für das sie geschult werden müssen, indem sie sich fragen: „Ist es richtig geschrieben? Woher stammt die Information? Ist sie zuverlässig? Habe ich sie auch an anderer Stelle gesehen?“ Wenn der Minderjährige auch nur den geringsten Verdacht hat, sollte er diese Information nicht teilen und sie sogar in dem sozialen Netzwerk melden, in dem sie erscheint, sowie seine Eltern oder vertrauenswürdige Erwachsene informieren.
VIII - Wann Pseudonyme verwenden
Idealerweise sollten Minderjährige in sozialen Netzwerken geschützte Identitäten unter Pseudonymen (oder Nicks) verwenden, die nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden können. Das heißt, um das eigene Bild zu schützen, sollten diese Pseudonyme nicht mit dem echten Namen, dem Herkunftsort, dem Geburtsdatum oder anderen persönlichen Daten verknüpft sein. Die meisten sozialen Netzwerke erlauben die Nutzung von Nicks, daher sollte man sie verwenden, um Probleme zu vermeiden. Was sie nicht tun dürfen, ist, diese Pseudonyme zu nutzen, um sich hinter der Anonymität zu verstecken und andere Bekannte anzugreifen – ein Verhalten, das von den Erziehungsberechtigten überwacht werden sollte.
IX - Werkzeuge und Apps zur Bekämpfung von Cybermobbing
Ein großer Vorteil von Mobiltelefonen ist, dass sie durch die Installation der vielseitigsten Apps unendliche Möglichkeiten bieten. Im Bereich Mobbing gibt es viele Werkzeuge, die uns helfen, es zu erkennen und zu bekämpfen: Kindersicherungssoftware; Apps, die eine permanente Verbindung zwischen Schulen, Eltern, Schülern und Lehrkräften ermöglichen; Systeme, die Erwachsene vor unerwünschten Situationen warnen (Überwachung verdächtiger Kontakte, Hinweise auf unangemessene Inhalte usw.); Einstellungen, um
X - Und im Zweifelsfall... sollten die Eltern oder Erziehungsberechtigten zu Rate gezogen werden
In sozialen Netzwerken wie im Leben zählt Erfahrung. Ein Minderjähriger sollte immer einen Erwachsenen als Ansprechpartner haben, wenn er Zweifel an einem Aspekt seiner Internetaktivität hat. Deshalb ist es ratsam, ihnen zu empfehlen, bei Konflikten einen Erwachsenen zu Rate zu ziehen. Diese Offenheit und das Wissen, dass Eltern und/oder Lehrer zur Verfügung stehen, führt dazu, dass sie bewusster und freier handeln und unnötigen Stress bei Problemen mit anderen Nutzern vermeiden.