Am 21. Oktober wird der Welt-Energiespartag gefeiert, ein Ereignis, das darauf abzielt, das Bewusstsein der Gesellschaft für die Bedeutung eines nachhaltigeren Umgangs mit unserem Planeten zu schärfen. SPC schlägt eine Reihe technologischer Tipps vor, die, einmal umgesetzt, helfen können, bei der gefürchteten Strom- und Gasrechnung zu sparen.
Mitten in der Energiekrise aufgrund der weltweiten Probleme bei der Gasversorgung und mit dem Fokus auf die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, wird am 21. Oktober der Welt-Energiespartag begangen. Ein Datum, dessen Mission es ist, allen Menschen die Bedeutung eines verantwortungsvollen und effizienten Energieeinsatzes zum Schutz der Umwelt zu vermitteln.
Darüber hinaus gewinnt diese Feierlichkeit in einem Kontext besondere Bedeutung, in dem die Verteuerung von Gas die Stromrechnung beeinflusst hat und diese wiederum direkt die Volkswirtschaften der europäischen Länder betrifft. Durch kleine alltägliche Maßnahmen im technologischen Bereich kann jede Familie dazu beitragen, die Umweltverschmutzung zu reduzieren und gleichzeitig Geld zu sparen.
Dafür hat SPC, das spanische Technologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung von smarten Produkten spezialisiert hat, eine Reihe von Tipps zusammengestellt, die in Kombination mit der Nutzung von IoT-Geräten (Internet der Dinge), die von einem Smartphone oder Tablet aus jederzeit und von überall aus gesteuert werden können, dazu beitragen, dass unser Zuhause weniger Strom und Gas verbraucht und dadurch nachhaltiger wird:
- Wie kann man den Heizenergieverbrauch im Winter reduzieren, ohne auf die Heizung zu verzichten?
Im Durchschnitt kostet es jeden Spanier mehr als 300 Euro, das Haus während der gesamten Wintersaison warm zu halten, eine Zahl, die laut Studien in den kältesten Regionen Spaniens sogar 500 Euro übersteigen kann. Um diese Zahl zu senken, wird empfohlen, die Temperatur in unseren Wohnungen tagsüber auf 20 °C und nachts auf 16 °C einzustellen. In diesem Zusammenhang schlägt SPC den Einsatz intelligenter Ventile vor, die es ermöglichen, in jedem Raum eine unterschiedliche Temperatur einzustellen. Diese Art von Geräten erlaubt eine präzise Steuerung der Temperatur in jedem Bereich des Hauses, was langfristig zu einem geringeren Energieverbrauch und erheblichen Einsparungen führt.
So können die Räume, die weniger genutzt werden, kühler gehalten werden, während die am meisten genutzten Räume mehr Komfort bieten. Im Fall der intelligenten Ventile des SPC VESTA STARTER KIT können diese über die SPC IoT-App gesteuert werden, indem sie ein- oder ausgeschaltet oder die Zieltemperatur von überall aus über das Smartphone oder Tablet geändert wird.
- Spart es Energie, die Heizung im Haus auf niedriger Temperatur durchgehend eingeschaltet zu lassen?
Es besteht der Irrglaube, dass es günstiger sei, die Heizung dauerhaft auf niedriger Temperatur laufen zu lassen, doch die Realität sieht anders aus. Diese Praxis führt langfristig nicht zu Einsparungen bei der Rechnung. Es ist daher empfehlenswerter, die Heizung auszuschalten, sobald ein angenehmes Wärmegefühl im Raum erreicht ist, und sie für eine Weile auszuschalten.
- Wusstest du, dass die richtige Anordnung der Möbel den Energieverbrauch senken kann?
Das mag offensichtlich erscheinen, aber die Möbelanordnung beeinflusst nicht nur das Design der Räume, sondern auch, wie warm oder kühl sich ein Raum anfühlt. Zum Beispiel ist es besser, ein Sofa oder andere Sitzgelegenheiten an einer Wand zur Innenseite des Hauses zu platzieren und nicht zur Außenseite, da die im Haus gespeicherte Wärme den Heizbedarf reduziert.
- Wie viel verbraucht die rote Kontrollleuchte des Fernsehers, die anbleibt, wenn ich ihn mit der Fernbedienung ausschalte?
Der sogenannte „Standby-Verbrauch“ von Elektrogeräten wirkt sich ebenfalls auf den Energieverbrauch aus. Die rote Kontrollleuchte des Fernsehers ist das bekannteste Beispiel. Dieser Effekt entsteht, weil einige Geräte nach dem Ausschalten im Bereitschaftsmodus verbleiben, um schneller eingeschaltet werden zu können. Laut dem Institut für Diversifizierung und Einsparung von Energie macht dieses System zwischen 7 % und 10 % des Gesamtverbrauchs eines Haushalts im Jahr aus, was praktisch einem weiteren energieintensiven Gerät im Haushalt entspricht, wie zum Beispiel einer Geschirrspülmaschine.
Eine Lösung ist die Verwendung von intelligenten Steckdosen, mit denen der Stromverbrauch von überall aus kontrolliert oder die Geräte automatisch ausgeschaltet werden können. Dank der IoT-Technologie können wir so die Einschaltzeiten unserer Geräte nach unseren Bedürfnissen programmieren und uns an die günstigsten Stromtarife anpassen – sei es über eine mobile App oder über Sprachassistenten, die einige Modelle unterstützen. Diese intelligenten Geräte können den Verbrauch des angeschlossenen Geräts überwachen und so eine viel effizientere Nutzung ermöglichen.
- Können wir unseren Verbrauch verbessern, indem wir auf die Energieeffizienzlabels achten?
Bei der Auswahl von Haushaltsgeräten ist die Energieeffizienz entscheidend für einen verantwortungsvollen Energieverbrauch. Im Jahr 2021 wurde die Skala geändert und reicht nun von A (höchste Effizienz) bis G (geringste Effizienz), wobei strengere Kriterien gelten. Ein Gerät, das 2020 als sehr effizient galt, könnte nach den aktuellen Standards nur noch der Klasse B entsprechen. Beim Kauf von Großgeräten wie Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner ist es daher unerlässlich, das Energieeffizienzlabel zu berücksichtigen, um den zu erwartenden Stromverbrauch einzuschätzen.
- Warum ist es empfehlenswert, intelligente LED-Lampen zu kaufen?
LED-Modelle bieten nachweislich erhebliche Stromersparnisse gegenüber herkömmlichen Lampen und garantieren zudem eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden, was etwa fünf Jahren Dauerbetrieb entspricht. So vermeiden wir den Kauf unnötig vieler Lampen und reduzieren die Produktion herkömmlicher Modelle, was die Emission von Schadstoffen bei der Herstellung verringert.
Wenn wir LED-Lampen mit IoT-Technologie kombinieren, finden wir intelligente Modelle, die über eine App vom Smartphone aus gesteuert werden können. So lassen sie sich aus der Ferne ein- und ausschalten oder in Helligkeit und Farbe regeln. Außerdem können wir überprüfen, ob wir irgendwo Licht angelassen haben, und es von unterwegs ausschalten, um unangenehme Überraschungen am Monatsende zu vermeiden. Es ist sogar möglich, mehrere Lichter gleichzeitig über intelligente Schalter zu steuern.
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