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Wofür wird die NFC-Technologie verwendet?
Wozu dient die NFC-Technologie? Foto Pixabay Das System, das dir das Bezahlen mit dem Handy ermöglicht Die NFC-Technologie oder Nahfeldkommunikation (Near Field Communications, abgekürzt NFC) ermöglicht die drahtlose Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Geräten über kurze Distanzen. Die NFC-Technologie erlaubt dir viele Dinge, vom Austausch von Dateien zwischen Geräten bis hin – falls dein Telefon über dieses System verfügt – zum Bezahlen mit dem Handy in jedem Geschäft, das über ein POS-Terminal mit kontaktloser Technologie verfügt. NFC arbeitet im 13,56-MHz-Band und kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 424 kb pro Sekunde übertragen, wobei die Reichweite zwischen den Geräten meist unter 20 Zentimetern liegt. Diese Technologie stammt von RFID-Tags ab, die beispielsweise für Fahrkarten oder Sicherheitssysteme in physischen Geschäften verwendet werden. Die meisten derzeit auf dem Markt erhältlichen Handys verfügen über einen NFC-Chip, da die Anbieter vor einigen Jahren diese Technologie als Zukunft für sichere kontaktlose Zahlungen im Handel betrachteten. Geräte mit NFC-Chip können diesen aktiv oder passiv nutzen. Aktiv bedeutet, dass beide Geräte ein elektromagnetisches Feld erzeugen, um Daten auszutauschen, während bei passiver Nutzung nur ein Gerät aktiv ist und das andere das erzeugte Magnetfeld nutzt, um Informationen zu übertragen. Tatsächlich ist der Hauptzweck von NFC die Identifikation von Nutzern über das Handy, weniger der Transfer großer Datenmengen. Das überlässt man der Bluetooth-Technologie, einem drahtlosen Datenübertragungssystem, das ebenfalls Geräte koppeln kann, aber über größere Entfernungen funktioniert. Bluetooth ist besser für kontinuierlichen Datentransfer geeignet, bringt jedoch mehr Komplikationen beim Koppeln der Geräte mit sich. Bezahlen mit dem Handy – eine Möglichkeit dank NFC NFC ist vor allem bekannt dafür, dass es den Anbietern ermöglicht hat, kontaktlose Bezahlsysteme über das Handy zu entwickeln, wie Apple Pay oder Android Pay (heute umbenannt in Google Pay), damit das Bezahlen mit dem Telefon so einfach ist wie das Herausnehmen der Kreditkarte aus dem Portemonnaie. NFC-Technologie zum Bezahlen mit Karte. Foto Mybloodtypeiscoffee Du kannst diese Dienste auch nutzen, um Gutscheine, Eintrittskarten für Veranstaltungen und Fahrkarten zu speichern. Zu den Vorteilen dieser Zahlungsart gehört unter anderem, dass die Datenübertragung per NFC-Radiofrequenz immer verfügbar ist, obwohl es auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit bei der Übertragung persönlicher Daten gibt. Laut Apple verwendet ihr Apple Pay-System eine spezifische Gerätenummer und einen „einzigartigen“ Transaktionscode, was diese Art von Zahlung „zur sichersten Zahlungsmethode“ macht, da weder die Kartennummer noch die Daten auf dem Gerät auf den Servern gespeichert werden. Außerdem versichert der Technologieriese, dass „diese Daten niemals mit Händlern geteilt werden“. Android Pay kam in Spanien in Zusammenarbeit mit BBVA auf den Markt: Dank einer Vereinbarung zwischen der Bank und Google können BBVA-Kunden mit NFC in allen Geschäften bezahlen, die kontaktlose Terminals haben. Wie Apple versichert auch Google, „starke Sicherheitsmaßnahmen“ integriert zu haben, um das Konto und die persönlichen Daten „kontinuierlich und automatisch“ zu schützen. Mittlerweile heißt Android Pay Google Pay, um alle Zahlungsformen wie Google Wallet und das frühere Android Pay unter einer Marke zu vereinen. Ein weiterer Vorteil, so beide Unternehmen, ist, dass ihre elektronischen Bezahlsysteme das Bezahlen in vielen Online-Apps ermöglichen, ohne „immer wieder“ die Zahlungsinformationen eingeben zu müssen.
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